31. Januar 2017

Philosophie und Werte

Unsere Werte bestimmen unser Denken und Handeln. In unserer Aus- und Weiterbildung vermitteln wir Reflexionskompetenz und messen uns aus selbst daran.

KOMM.aktiv erfüllt die Werte und den Berufskodex des Siegels des „Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V.“:

„QUALITÄT – TRANSPARENZ – INTEGRITÄT“

Werte Orientierung in der Weiterbildung

„Unsere ethischen Grundsätze und Werte formulieren die Regeln für das zwischenmenschliche und berufliche Verhalten.“

  • Erstklassige Leistungen und Qualität
  • Gegenseitige Unterstützung
  • Integrität
  • Erfolgreiches und konstruktives Zusammenwirken
  • Handeln im Einklang mit unseren Werten
  • Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, gegenüber unseren Teilnehmer_innen und Trainer_innen.

Unser Handeln spiegelt unser Denken und Reden wider.

Wir erwarten von unseren Trainer_innen ein Verhalten, das den hohen Ansprüchen der Öffentlichkeit und unseren Teilnehmer_innen an unsere Organisation entspricht und beachten höchste berufliche Verhaltensmaßstäbe wie:

  • Unbefangenheit, Allparteilichkeit
  • Innere Unabhängigkeit
  • Fairness
  • Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit Teilnehmer_innen

Unsere Philosophie und Werte

Philosophie und Werte in der Ausbildung zum Erlebnispädagogen

Sicherheit

„Die physische und psychische Sicherheit der Teilnehmenden hat höchste Priorität und ist dem Spaß bzw. den Trainingszielen übergeordnet.“ Wir sind sensibel in der Gewaltwahrnehmung, benennen Grenzen und wollen auch in diesem Bereich Vorbild sein.

Unsere Trainer_innen werden regelmäßig geschult und sind mit den höchsten Sicherheitsstandards vertraut.
Der Zustand des Materials wird nach jeder Aktion überprüft, um so den höchsten Standard zu gewährleisten.

Kompetenz – Qualifikation

„Für jedes Training setzen wir angemessene Kenntnisse und Fähigkeiten ein.“

Wir achten mit gebührender Sorgfalt darauf, dass die Trainings nur von KOMM.aktiv Mitarbeiter_innen bearbeitet werden, die über die erforderlichen Kompetenzen verfügen.

Freiwilligkeit

„Lernen kann nur gelingen, wenn sich die Teilnehmer_innen den gegebenen Herausforderungen stellen.“

Bei natursportlichen Grenzerfahrungen gilt das Prinzip der Freiwilligkeit.
Das Prinzip der Freiwilligkeit geht davon aus, das Lernerfolge nicht erzwungen werden können, und deshalb abhängig von der Motivation und Wahlfreiheit des Einzelnen sind.
Wir können die Teilnehmer_innen ermutigen und anspornen.

Diskretion und Vertraulichkeit

„Zu einem offenen Austausch gehört eine Kultur des Vertrauens, welches Raum für Entwicklung bietet und Basis ist für ein erfolgreiches Arbeiten.“

Wir sind immer dankbar für ehrliches, offenes und konstruktives Feedback während des Trainings über KOMM.aktiv.
Wir sprechen Meinungsunterschiede offen an und befassen uns damit professionell.
Zusammenarbeit ist geprägt durch eine partnerschaftliche Beziehung.
Diskretion gegenüber Dritten / Verschwiegenheitspflicht : „Was im Training gesagt wird, bleibt unter den Teilnehmenden.“

Respekt und faire Behandlung

„Wir sind uns unserer Vorbildfunktion und Verantwortung gegenüber unseren Teilnehmer_innen und bewusst.“

Wir fördern und schätzen die Vielfalt an Menschen, Meinungen, Talenten und Erfahrungen.
Wir verhalten uns fair und fördern eine Chancengleichheit für alle und diskriminieren niemanden.

Umweltschutz

„Die Natur ist der wirkungsvollste Trainingsrahmen, den wir schützen wollen.“

Uns ist es wichtig den Respekt, den wir unseren Mitmenschen entgegenbringen, auch unserem Lebensraum zu zollen.
Wir sensibilisieren unsere Teilnehmer_innen für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserem Lebensraum.

Reflexion und Transfer

„Aktion gepaart mit anschließender Reflexion dient dazu, das Erlebte nachhaltig zu internalisieren.“

Dabei ist es uns wichtig das die Lernerfahrungen, die durch die Aktivität generiert werden, in den Lebenskontext und Alltagssituationen der Teilnehmer_innen übertragen wird.

Qualitätsmanagement

„Evaluation dient der Qualitätssicherung“

Eine Leistungsrückkopplung bzw. Erfolgsbeurteilung durch die Teilnehmenden und den Auftraggeber ist fester Bestandteil unseres Unternehmens.
Nur so können wir die Arbeit und Qualität unserer Trainer_innen überprüfen und die Qualität unseres Trainings sichern.

Menschenbild

KOMM.aktiv bekennt sich, ebenso wie der Bundesverband Individual-& Erlebnispädagogik e.V., zu dem im Grundgesetz verankerten Schutz der Menschenwürde. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dieses unveräußerliche Recht gilt unabhängig von Geschlecht, den persönlichen Fähigkeiten, Herkunft, Religionszugehörigkeit oder sonstigen Orientierungen.

Wir begreifen den Menschen als ein soziales und individuelles Wesen, dessen Lebenswelt und Lebensentwürfe zu respektieren sind. Wir verstehen Unterstützung immer als individuelles Hilfeangebot, wobei die Intention die ist, dem Individuum lebenspraktische Werkzeuge in die Hand zu geben, um soziale Beziehungen lebensdienlich zu gestalten.

Jeder Mensch wird in seiner unverwechselbaren Persönlichkeit und soziobiographisch einmaligen Identität anerkannt und ernst genommen.
Das beinhaltet explizit das Recht auf Selbstbestimmung und die Möglichkeit, diese jederzeit wahrzunehmen; die Rechte anderer bleiben davon unberührt.

Jeder Mensch ist es wert, in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und Potentiale gefordert und gefördert zu werden und seine Ressourcen, insbesondere in sozialer Interaktion zu entdecken.

KOMM.aktiv betrachtet den Menschen als ganzheitliches Wesen, das Körper, Geist und Seele mit in den Unterstützungsprozess integriert.
Alle unterstützenden Bemühungen müssen sich an dieser Voraussetzung orientieren.

Die Rolle des Trainers / der Trainerin

Unser grundsätzliches Verständnis als Trainer und Trainerin

  • Als Trainer / Trainerin sehen wir uns als Partner der Auftraggeber, um zusammen die anstehende Entwicklung zu betrachten und durchzuführen.
  • Als Trainer / Trainerin stehen wir außerhalb der Hierarchien und Machtverhältnisse des Auftraggebers.
  • Als Trainer / Trainerin erstellen wir den Teilnehmenden und Auftraggeber einen Freiraum, um an alle relevanten Themen tabulos heranzugehen.
  • Als Trainer / Trainerin möchten wir ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufbauen, das eine wichtige Voraussetzung ist, um alle Gedanke und jede Emotion äußern zu können.
  • Als Trainer / Trainerin garantieren wir die Verschwiegenheit.
  • Als Trainer / Trainerin unterstützen wir Menschen, ihre Probleme selbst zu lösen. Wir sind Helfer zur Selbsthilfe.
  • Als Trainer / Trainerin sind wir Experten für zwischenmenschliche Dynamiken, die sich in der Kommunikation äußern.
  • Als Trainer / Trainerin sind wir auch feinfühlig für innermenschliche Bedürfnisse und unterstützen akzeptierend und sanft konfrontierend die Situation und Entwicklung.
  • Als Trainer / Trainerin achten wir auf die die physische und psychische Sicherheit der Teilnehmenden. Wir sind sensibel in der Gewaltwahrnehmung, benennen Grenzen und wollen auch in diesem Bereich Vorbild sein.
  • Als Trainer / Trainerin sehen wir uns als „Resonanzkörper“, um die feinen Schwingungen in und zwischen den Teilnehmenden zu spüren und zu verbalisieren.

Arbeitsformen als Trainerinnen und Trainer

  • Als Trainer / Trainerin helfen wir durch angeleitete Reflexionen sich und die eigene Gruppe besser zu erkennen.
  • Als Trainer / Trainerin ermöglichen wir durch Aktion in Analogieübungen (Outdoorübungen)
    • das eigene Verhalten zu erkennen
    • Feedback zu bekommen
    • neue Verhaltensweisen bewusst ausprobieren
    • gewünschte Verhaltensweisen zu festigen
  • Als Trainer / Trainerin sorgen wir für einen systemischen Blick, der Chancen eröffnet, den Horizont erweitert und Ressourcen nutzt.
  • Als Trainer / Trainerin können wir durch Aktives Zuhören das Äußern der Befindlichkeiten fördern.
  • Als Trainer / Trainerin sind wir bei Bedarf „Advocatus Diaboli“ indem wir uns mit der Gegenseite auseinander setzen. Wenn es weiterhilft sind wir Spielverderber in der Aktion, bevor im Alltag unerwartet ein böses Spiel beginnt.
  • Als Trainer / Trainerin sind wir „Arzt oder Nussknacker“, bohren nach, helfen zu verstehen, gehen systematisch und in bewährten Prozessschritten vor. Akzeptanz plus Konfrontation fördert die Entwicklung am meisten.
  • Als Trainer / Trainerin sind wir Visionäre für die Teilnehmenden und helfen die beste aller Zukünften zu sehen und anzugehen.
  • Als Trainer / Trainerin stehen den Verantwortlichen (Führungskräften, Leitern) als professionelle „Hofnarren“ zur Verfügung, um kritische Äußerungen zu tätigen (bevor es Kunden oder andere Mitmenschen machen).
  • Als Trainer / Trainerin begleiten wir gerne den Veränderungsprozess langfristig und helfen als Lotze Klippen zu umschiffen.
  • Als Trainer / Trainerin helfen wir den blinden Fleck zu verkleinern. Im Training gibt es ehrliches Feedback. Ziel ist ein bewusstes und stimmiges Auftreten für sich, zu den Mitmenschen und angemessen für die Situation.
  • Als Trainer / Trainerin therapieren wir die Teilnehmenden nicht. Wir kennen unsere Grenzen und benennen sie. Bei Bedarf vermitteln wir weiter.
  • Als Trainer / Trainerin ermöglichen wir das Trainieren. Hierzu gehört, ähnlich wie im Sport, Analyse, Ziel- und Trainingsplan, Üben, Üben Üben, Feedback – und ein Ziel vor Augen. Training darf anstrengend sein.
  • Als Trainer / Trainerin helfen wir die persönlichen Stärken zu stärken.

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